Zusammenfassung

Unter 'Materialsammlung' finden Sie die Präsentationen und Poster zu den Vorträgen des Netzwerktreffens. Dieser Bereich ist passwortgeschützt. Bei Interesse senden wir Ihnen dieses Passwort gerne per Email zu.

Rückblick

Vom 29. bis 30.1.15 hat das von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung geförderte Netzwerktreffen der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter im Bereich der Physik an der Freien Universität Berlin stattgefunden. Zu den wichtigsten Zielen des Workshops zählten die überregionale Vernetzung der dezentralen Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragten im Bereich der Physik und der Austausch über das Amt und die Institutionalisierung der Beauftragten sowie über Frauenförderprojekte und deren Wirksamkeit. Interessante Impulse haben die Inhalte des Workshops durch die Vorträge bekommen.

Vorträge

Durch den Vortrag von Prof. Dr. Elvira Scheich (Physik, Freie Universität Berlin) konnten spannende Einblicke in eine aktuelle Studie zu ‚Arbeitsplatzkulturen‘ in ausgewählten europäischen Wissenschaftseinrichtungen der Physik gewonnen werden. Auf dieser Grundlage ergaben sich angeregte Diskussionen über Diskriminierungsmechanismen und Hindernisse für Wissenschaftlerinnen in der Physik sowie mögliche Lösungsansätze.

Zur Präsentation von FUTURA, dem FU-Programm zur Weiterbildung von Frauenbeauftragten, lud Wendy Stollberg aus dem Zentralen Frauenbüro der FU Berlin zur Teilnahme ein. Das Programm dient zur Qualifizierung und Professionalisierung der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und stattet sie mit den notwendigen Kompetenzen für eine erfolgreiche Gleichstellungsarbeit aus. Die Teilnahme an FUTURA steht übrigens auch für externe Interessierte offen und beschränkt sich nicht auf FU-Angehörige. Mehr Informationen zu FUTURA finden Sie hier.

Die Karriereverläufe von Physikerinnen in Hochschulen zeichnete Prof. Anina Mischau (Fachbereich Mathematik FU Berlin) in ihrem Vortrag nach und stellte u.a. Ergebnisse zur vermeintlichen Hürde der Vereinbarkeit von Familie bzw. Kindern und Karriere vor. Dies habe im Großen und Ganzen weniger starken Einfluss auf den Karriereknick von Physikerinnen als oft angenommen.

Dr. Beate Schattat sprach über die „Schaltstelle ‚Berufungen‘ und die Beteiligung der Frauen-/Gleichstellungsbeauftragten“, wobei sie die Einflussmöglichkeiten der Frauenbeauftragte auf die einzelnen Schritte in den Berufungsprozessen nachzeichnete und die Wichtigkeit betonte die Prozesse von Anfang an aktiv zu begleiten und sich als Frauenbeauftragte immer wieder einzuschalten.



Diese Veranstaltung wird von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung gefördert.