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Dynamische Strukturfaktoren in Quantensimulatoren

State-of-the-art exact numerical algorithms to time evolve two-body observables for the long-range TFIM.

State-of-the-art exact numerical algorithms to time evolve two-body observables for the long-range TFIM.
Bildquelle: Maria Laura Baez, Marcel Goihl, Jonas Haferkamp, Juani Bermejo-Vega, Marek Gluza, and Jens Eisert

Die Physikerinnen und Physiker der Freien Universität Berlin und des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) demonstrierten eine Methode, wie quantenphysikalische Eigenschaften komplexer Festkörpersysteme simuliert werden können. Das Forschungsteam um Professor Jens Eisert zeigte auf, dass die Messung von dynamischen Strukturfaktoren in Quantensimulatoren ein nützliches Werkzeug darstellt, um zeitabhängige Größen zu bewerten, die in der Physik der kondensierten Materie von zentraler Bedeutung sind.

News vom 02.11.2020

Mit ihrem Ansatz schlagen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Brücke zur experimentellen Forschung und bringen die Quantensimulatoren in den Bereich quantentechnischer Bauelemente. Die Forschungsergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) veröffentlicht.

Die gemeinsame Forschungsgruppe der Freien Universität Berlin und des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) arbeitet intensiv daran, zu erklären, wie aus einfachen Wechselwirkungen in Quantenmaterialien hochgradig komplexe Eigenschaften entstehen und wie diese modelliert werden können. Das praktische Ziel ist dabei, Quantenrechnen und Quantensimulatoren gemeinsam voranzutreiben, um die Entwicklung eines robusten Quantencomputers in nächster Zukunft möglich zu machen - einen Rechner, der auch bei Fehlern stabile Ergebnisse erzeugt und die Fehler korrigiert.

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Schlagwörter

  • dynamischen Strukturfaktoren
  • Helmholtz-Zentrum Berlin
  • HZB
  • Jens Eisert
  • komplexe Quantensysteme
  • PNAS
  • Quantencomputer
  • Quantenrechnen
  • Quantensimulatoren