Worum es geht

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Plasmakugel

Walzen rollen, Kreisel rotieren, Pendel schwingen, Würfel fallen, Platten haften; Luft bläst, Sand rutscht, Wasser strömt und strudelt; Klötze werden gestapelt, Scheiben werden versetzt, Kugeln bewegen sich auf verschiedenen Bahnen; Taucher tauchen, Reiter reiten, Autos fahren; Stäbe klingen, Gläser tönen; Ströme fließen, Lämpchen leuchten; Prismen erzeugen Farben; Linsen, Nägel und Spiegel erzeugen Bilder.

Die Einführungsexperimente Physik führen an elementare Erscheinungen heran und ermöglichen, einfache Erfahrungen wieder zu beleben und zu erweitern. Es geht um die sinnliche Wahrnehmung und Reflexion einfacher, interessanter und/oder wichtiger Phänomene, individuell ermöglicht. Die Devise lautet  Mehr entdecken lassen, weniger erklären.  - Entsprechend  gibt es überwiegend nur kurze Texte zu den Exponaten. Meist sind es Fragen, die man gelesen haben sollte, bevor man zu experimentieren beginnt.

Viele Besucherinnen und Besucher sind zunächst nur verblüfft - "Was ist denn da los?" - und kommen, oft über "trial and error", zu einer gewissen Einsicht, die als Motivation wirkt für eine weitere Beschäftigung mit dem Erlebten.

Mitzubringen sind Unvoreingenommenheit und zirka 1,5 Stunden Zeit. Weil sie individuell sehr unterschiedlich erlebt werden, sprechen die über 120 Exponate sowohl Anfänger/innen als auch Fortgeschrittene an.

Die Einführungsexperimente Physik ermöglichen, das Interesse an Gegenständen der Physik anzuheben ("sie brachten einen Motivationsschub", "ein besonderes Erlebnis für unsere Schüler", "es ergaben sich viele neue Anregungen und heftige Diskussionen"), sie ermöglichen individuelles Lernen ("sehr lohnenswert für Schüler aller Altersstufen") sowie Lernen im Überblick; und sie ermöglichen, den virtuellen Wirklichkeiten attraktive, einfache und unverfängliche reale Gegebenheiten voran- bzw. zur Seite zu stellen.

Hintergrund

Die Einführungsexperimente Physik wurden 1995 von Wolfgang Kern in Zusammenarbeit mit der PHÄNOMENTA in Flensburg, dem SPECTRUM im DEUTSCHEN TECHNIKMUSEUM BERLIN, der Technischen Abteilung der Freien Universität und den Werkstätten des Fachbereichs Physik nach Befragungen von Studierenden der Medizin, der Pharmazie und der Geologie im Rahmen von deren Physikpraktika eingerichtet und von Beginn an auch außeruniversitär angeboten.