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Laser in Luft


Der verblüffend einfache, faszinierende Stickstofflaser in Luft, der – je nach Positionierung seiner zwei Hochspannungselektroden - gerichtetes UV-Licht (λ= 337 nm) in die eine oder andere Richtung abstrahlt gehört seit Jahren zum Repertoire meiner Vorlesungen, Präsentationen vor Schulklassen und bei öffentlichen Auftritten. Dabei wurde sein didaktisches Konzept stetig verbessert und den Gegebenheiten angepasst. Am liebsten bauten die Anwesenden natürlich selbst den Laser auf. Von Experimentierfreude erfasst, lassen sich damit grundlegende Begriffe, wie elektronische Anregung, aktives Medium, stimulierte Emission, Besetzungsinversion, Schwellenverhalten, etc. leicht erklären. Auch Aspekte der Elektrizitätslehre wie Hochspannungstransformator, Gleichrichter, Graetz-Schaltung, Kondensator, Funkenentladung, Blümlein-Schaltung, etc. werden mit dem Versuchsaufbau leicht vermittelt. Auf besonderes Interesse stößt es natürlich immer, wenn dann moderne Laseranwendungen zur Sprache kommen und einen interdisziplinären Bogen schaffen: Zur Industrie, Medizin, Datenübertragung und vieles mehr.