Einstein Stiftung Berlin fördert die Forschung von Prof. Dr. Kirill Bolotin
Die Einstein Stiftung Berlin fördert an der Freien Universität Berlin das Forschungsprojekt "Plasmon-Coupled Excitonic Arrays for Quantum Simulation" der drei Physik-Professoren Kirill Bolotin (Freie Universität Berlin) sowie Hadar Steinberg und Ronen Rapaport (beide Hebrew University Jerusalem) künftig als Einstein Berlin/HUJI-Forschungsvorhaben.
News vom 15.07.2026
Das Forschungsteam untersucht neuartige Quantensysteme in Halbleitern, um das Verhalten vieler wechselwirkender Quantenteilchen besser zu verstehen. Dabei sollen mehrere aktuelle Forschungsfelder wie Exzitonik, Nanoplasmonik und Quantensimulation in einer gemeinsamen experimentellen Plattform zusammengeführt werden.
Im Mittelpunkt stehen Exzitonen, also gebundene Elektron-Loch-Paare, die bei der Absorption von Licht entstehen. Mithilfe extrem dünner Halbleiterschichten und präziser elektrischer Steuerung wollen die Forschenden geordnete Exzitonen-Arrays erzeugen.
Ziel des ambitionierten Forschungsvorhabens ist es, eine Festkörperplattform zu entwickeln, mit der sich komplexe Quanteneffekte kontrolliert simulieren und potenzielle Nutzungen in künftigen Anwendungen besser untersuchen lassen.
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