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Angebote bei der Langen Nacht der Wissenschaften

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Diese Seite zeigt eine kleine Auswahl unserer Angebote und soll Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln, was Sie hier erwartet. Die Auflistung ist aber nicht einmal annähernd komplett, es gibt noch viel zu entdecken! Schlendern Sie durch die Gänge unserer "heiligen Hallen" und lassen Sie sich zeigen, wie spannend, lehrreich und schön Physik sein kann!

Und wenn Sie irgendwann erschöpft sind, stärken Sie sich doch mit Speis und Trank am Grillstand "Physikerstübchen"!

 

Die Orte der hier genannten Projekte entnehmen Sie bitte dem Lageplan im Downloadbereich.

A. Vorträge

B. Laborführungen & Projektvorstellungen

C. Experimente und Kinderprogramm

D. Austellungen

E. Catering


Aus aktuellem Anlass

Aufgrund der dramatischen Ereignisse in Japan informieren wir über Radioaktivität, Maßnahmen zum Strahlenschutz und die Funktionsweise von Kernkraftwerken (Vortrag bzw. Info-Stand).

20:30 & 22:30 Uhr Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Kaindl

Radioaktivität – was Sie immer schon wissen wollten

  Unsere Welt war immer radioaktiv, wobei diese natürliche Radioaktivität die Entwicklung der belebten Natur, einschließlich des Menschen, offensichtlich nicht negativ beeinflusste. Der Vortrag wird sich schwerpunktmäßig mit der natürlichen Radioaktivität befassen, weil die damit verbundene Belastung durch ionisierende Strahlungen – die natürliche Strahlendosis – als Maßstab für die Beurteilung aller zusätzlichen zivilisationsbedingten Strahlenbelastungen dienen muss, denen wir in der modernen Welt willentlich oder unwillentlich ausgesetzt sein können, wie etwa durch med. Röntgendiagnose, Flugreisen, Zigarettenrauchen,  und – im schlimmsten Fall  - große Kernreaktorunfälle.  Achtung: Dieser Vortrag findet nicht im Hörsaal A statt!

Ort: Großer Hörsaal

 
  Prof. William Brewer,
Prof. Heinz-Eberhard Mahnke

Info-Stand Radioaktivität

  Was ist Radioaktivität? Wie beeinflusst sie den Menschen? Welche Maßnahmen zum Strahlenschutz gibt es? Wie funktioniert ein Kernreaktor?

Ort: vor Seminarraum T1 (durchgängig geöffnet)

 

Vorträge

Die Vorträge finden alle im Hörsaal A statt. siehe Lageplan (soweit nicht anders angegeben)

18:00 Uhr

Jörg Fandrich

MINT-Lehrer/in werden? (MINT-Lehrerbildung)

 

Der Vortrag gibt einen Überblick über den Ablauf und die Perspektiven eines Lehramtsstudiums. Neben den Fächern Physik und Mathematik liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem neuen Studiengang "Integrierte Naturwissenschaften" für die Grundschule, den man an der Freien Universität ab dem Wintersemester 2011/12 studieren kann.

19:00 Uhr Prof. Dr. Ludger Wöste

„Die Physik des Lasers – Grundlagen und Anwendungen“

 

Der Vortrag erläutert die physikalischen Grundlagen des Laserprozesses und führt aus, wie ultrakurze Lichtblitze eines Hochleistungslasers zur Atmosphärenforschung verwendet werden können und wie sich Flugzeuge hiermit vor Blitzschlag schützen lassen.

Zugehörige Laborführung: „LASER: Das klügste Licht der Welt“

20:00 Uhr Prof. Dr. Joachim Heberle

„Proteine sind Nanomaschinen"

 

Zellmembranproteine arbeiten wie kleine Nanomaschinen und bilden etwa 50% aller Zielstrukturen für heute verfügbare Medikamente. Es werden Struktur und Funktion dieser biomedizinisch zentralen Klasse von Proteinen erläutert und gezeigt, wie biophysikalische Experimente zum Verständnis der atomaren Reaktionsmechanismen beitragen können.

Zugehörige Laborführungen: „Biologische Probenherstellung zur Anwendung in der Biophysik“ und „3D-Darstellungen von Proteinen“

21:00 Uhr Prof. Dr. Anina Mischau

"Spurensuche – Frauen in den MINT-Fächern"

  In diesem Vortrag begeben wir uns auf die Suche nach den verwischten oder verblassten Spuren einiger bemerkenswerter Frauen aus der Mathematik, den Naturwissenschaften oder der Technik, denen trotz herausragender Forschungsleistungen leider viel zu oft nur ein Platz im Schatten „berühmter Kollegen“ zugestanden wurde.
22:00 Uhr Prof. Dr. Katharina Franke

"Phänomene in der Nanowelt – einzelne Moleküle sehen und manipulieren"

  Wir erklären, wie sich einzelne Moleküle gezielt bewegen lassen und wie mit ihnen Nanostrukturen gebaut werden können, welche völlig neue technische Anwendungen eröffnen.

Zugehörige Laborführung: „Phänomene in der Nanowelt - einzelne Moleküle sehen und manipulieren“

18, 20 & 22 Uhr Helmuth Grötzebauch / Annette Keller

Gemäldeanalyse mit Infrarotstrahlung

  Die Wärmebildkamera sieht mehr als unser bloßes Auge. Farbpigmente können bestimmt, Gemälde datiert und Untermalungen sichtbar gemacht werden. ACHTUNG: Dieser Vortrag findet nicht im Hörsaal A statt!

Ort: MediaLab (1.3.43/47)

Laborführungen & Projektvorstellungen

Das Herzstück physikalischer Forschung: Hier werden die Gesetze der Natur erkundet. Alle Projekte und Laborführungen werden durchgängig angeboten.

  Arbeitsgruppe Prof. Reich

Von Kohlenstoff, Nanoröhren, Licht und Wärme

   

Wir zeigen, wie Kohlenstoffnanoröhren und andere Nanoteilchen auf Licht reagieren und sich damit untersuchen und manipulieren lassen. Außerdem stellen wir Materialien auf der Basis von Nanoröhren her, mit denen Computer, Handys oder großindustrielle Anlagen gekühlt werden können.

Räume 1.1.43/46

  Arbeitsgruppe Prof. Wöste

LASER: Das klügste Licht der Welt

 

Ultrakurze Laserpulse mit einer Dauer von wenigen Femtosekunden (1 fs = 0,000000000000001 s) werden in der modernen Forschung zur Beobachtung und zur Steuerung schneller atomarer Bewegungen eingesetzt. Ähnlich einem Stroboskop werden durch Lichtblitze Momentanbilder der Molekülkonfiguration aufgenommen und rekonstruiert, um z. B. den zeitlichen Ablauf einer Reaktion nachvollziehen zu können. . Bei Demonstrations- und Mitmachexperimenten können Sie bei uns mit Hilfe von Laserstrahlen die Dicke Ihrer Haare selbst messen.

(Laborführung zum Vortrag „Die Physik des Lasers“ um 19 Uhr im Hörsaal A)

Raum 1.4.39

  Arbeitsgruppe Prof. Heberle

Biologische Probenherstellung zur Anwendung in der Biophysik

 

Gezeigt wird ein molekularbiologisch, biochemisch ausgestattetes Labor, in dem Gene zur Herstellung von Proteinen kloniert und verändert werden. In den Laboren sind Kultivierungen von Organismen zur Proteinproduktion sowie moderne Apparaturen zur Reinigung von Proteinen zu besichtigen.

(Laborführung zum Vortrag „Proteine sind Nanomaschinen“ um 20 Uhr im Hörsaal A)

Treffpunkt Gangkreuzung zwischen Trakt 1 und 2 (Erdgeschoss)

Zeiten: 18 / 19 / 20 / 21 / 22 Uhr

  Arbeitsgruppe Prof. Heberle

3D-Darstellungen von Proteinen

 

Proteine sind die Alleskönner unter den Zellbausteinen. Egal, ob in der Strukturgebung oder den vielfältigen Funktionsabläufen in Lebewesen: ohne sie läuft buchstäblich nichts! Sie sind die „Nanomaschinen“ der Zellen. Wie sind die kleinen Maschinen nun aufgebaut, wie groß sind sie und wie veranschaulichen wir uns ihr Aussehen? Kann man anhand ihrer Struktur sogar ihre Funktion verstehen? Diesen Fragen soll mit Hilfe eines 3D-Fernsehers nachgegangen werden.

(Projektvorstellung zum Vortrag „Proteine sind Nanomaschinen“ um 20 Uhr im Hörsaal A)

Raum 1.1.38

  Arbeitsgruppen Prof. Franke / Prof. Pascual

Phänomene in der Nanowelt – einzelne Moleküle sehen und manipulieren

  Wie klein sind die kleinsten sichtbaren Strukturen? Können wir Atome ‚sehen‘ – die Grundbausteine aller Materie? Ein Trick aus der modernen Physik erlaubt uns dies: ein Rastertunnelmikroskop „fühlt" die Atome mittels einer feinen Metallspitze und setzt diese Informationen in Bilder um. Außerdem können wir einzelne Atome gezielt bewegen und mit ihnen Nanostrukturen bauen, welche völlig neue technische Anwendungen eröffnen.

(Laborführung zum gleichnamigen Vortrag um 22 Uhr im Hörsaal A)

Raum 0.3.16

  Arbeitsgruppe Prof. Tegeder

Femtosekunden-Laserspektroskopie an Molekülen auf Oberflächen

 

Mit ultrakurzen Lichtpulsen lassen sich Vorgänge untersuchen, die für unsere Wahrnehmung ansonsten völlig unzugänglich wären. Wir zeigen Ihnen, wie man mit Lasern Moleküle beobachten und diese sogar „schalten“ kann.

Raum 0.4.20

  Arbeitsgruppe Prof. Dau

Von der Natur lernen - Biologische Solarenergienutzung

 

Die biologische Solarenergienutzung durch Pflanzen und Algen wird als Photosynthese bezeichnet. Dieser Prozess stellt die primäre Energiequelle für das Leben auf der Erde dar. Aufgrund der Erschöpfung der Erdölvorräte einerseits und der sich anbahnenden Klimakatastrophe andererseits muss die Nutzung fossiler Brennstoffe in absehbarer Zeit weitgehend eingestellt werden. Die Erforschung der Photosynthese könnte den Weg öffnen, um Solarenergie zur direkten Bildung von Wasserstoff – dem Treibstoff der Zukunft – zu nutzen. Zu diesem Themenkreis werden Experimente gezeigt.

Ort: Mittelgang im Obergeschoss, zwischen Trakt 1 und 2

  Arbeitsgruppe Prof. Kuch

Wie funktionieren Festplatten?

  Der Nobelpreis für Physik 2007 wurde für die Entdeckung des Riesenmagnetowiderstandes (GMR) vergeben. Wir erklären, was dies mit den heutigen Festplatten zu tun hat, welche Rolle atomar dünne magnetische Schichten dabei spielen und wie man diese im Ultrahochvakuum mit Hilfe von Laserstrahlen erforschen und ihre magnetischen Eigenschaften verbessern kann. Außerdem zeigen wir viele kleine Experimente mit Magneten.

Raum 1.2.30 und benachbarte Gänge

  Arbeitsgruppe Prof. Alexiev

Biophysik – Wie Moleküle sich bewegen

    Mit spektroskopischen und mikroskopischen Methoden können biologische Moleküle auf ihre physikalischen Eigenschaften wie ihre Fähigkeit zum Transport anderer Moleküle oder zur Informationsweiterleitung untersucht werden. Wir erläutern die Funktionsweise physikalischer Forschungsapparaturen und geben Einblick in aktuelle biophysikalische Mess- und Analysemethoden.

Raum: 1.2.21

  Arbeitsgruppe Prof. Kleinert

Gravitationswellenerzeugung (Simulation)

    Beobachten Sie die Verschmelzung zweier rotierender schwarzer Löcher im Kosmos!

Ort: Kreuzung zwischen Trakt 3 und 4 (Erdgeschoss)

Außerdem finden noch zahlreiche weitere Laborführungen & Projektvorstellungen statt!

Experimente und Kinderprogramm

   

Science-Rallye für Kinder und Jugendliche

 

Wissenschaft macht Spaß! An der FU Berlin kannst du an einer spannenden Rallye durch die Physik, Mathematik, Informatik und das Zuse-Institut Berlin (ZIB) teilnehmen und tolle Preise gewinnen. Dazu einfach den Fragebogen an einem der genannten Institute abholen und los geht's!

Ort: u.a. Raum 1.1.26 (Seminarraum E1)

  Physlab / AG Vorlesung

Physikalische Grundlagenexperimente

 

Dutzende kleiner Experimente, überall im Gebäude verteilt. Zum Ansehen, Staunen, Mitmachen…

Beispiele: Chladnische Klangfiguren, Photoeffekt, Vakuumexperimente, Physikalische Spielzeuge,…

Ort: „überall im Physikgebäude“

  Physik-Praktika

PhysLab - Einführungsexperimente

 

Über 50 einfache Experimente zum Selbermachen – verblüffend und spannend! Walzen rollen, Kreisel rotieren, Pendel schwingen, Luft bläst, Wasser strömt, Gläser tönen, Prismen erzeugen Farben, …

Raum 1.1.26 (Seminarraum E1) und angrenzende Gänge

  Dr. Sandow

Experimente mit flüssigem Stickstoff

  Bei tiefen Temperaturen gibt es viel zu entdecken! Gase werden flüssig, Gummi wird spröde, elektrische Ströme fließen ohne Widerstand, Stimmgabeln verändern ihren Ton, Magnete schweben wie von Geisterhand, …

Außerdem stellen wir Speiseeis mit Hilfe flüssigen Stickstoffs her.

Ort: Gangkreuzung zwischen Trakt 1 und 2 (Obergeschoss)

  Arbeitsgruppe Prof. Nordmeier

Experimente der Didaktik der Physik

 

 

  • Wärme sichtbar gemacht

Mehr sehen können mit Fotoapparat, Handy und der Wärmebildkamera am Gemälde, Experiment und dem eigenen Körper.

Raum 1.3.43/47

  • Spielen in der Physik

Physik für Spielkinder - Spiel- und Bastelspaß mit Optik für Groß und Klein

Raum 1.3.46

  • Multimedia in der Physik

Gefährliche Experimente ganz ungefährlich durchführen? Das Multimedia-Labor macht es möglich!

Raum 1.3.31

  Sophie-Charlotte-OS

PhyMagie-Show

    Eine interaktive Physik-Show von und mit Schülerinnen und Schülern der Sophie-Charlotte Oberschule: Hier können Sie Physik einmal anders erleben! Spannende Experimente - magisch, witzig und clever...

Raum 1.3.48 (Seminarraum T3)

   

Jugend forscht

  Die „Physiker/innen von morgen“ zeigen Ihnen besonders gelungene Experimente des Wettbewerbs

„Jugend forscht 2011“.

Ort: Gangkreuzung zwischen Trakt 3 und Trakt 4 (Obergeschoss)

 

Es werden noch zahlreiche weitere Experimente vorgeführt!

Austellungen:

The Complexity of LHC and the Women in Charge of it

Woraus besteht das Universum und wie hat es sich entwickelt? Wie ist die Materie entstanden? Wie funktionieren schwarze Löcher und welche Eigenschaften hat dunkle Materie? Um diese Fragen zu beantworten, wurde am Kernforschungszentrum CERN der größte Teilchenbeschleuniger der Welt gebaut, der „Large Hadron Collider“ (LHC). Neben ihren männlichen Kollegen sind auch zahlreiche Wissenschaftlerinnen an diesem Projekt beteiligt. Diese Ausstellung stellt einige dieser Forscherinnen vor. Durch ihre Begeisterung erfahren wir von den spannenden wissenschaftlichen und technischen Herausforderungen dieses Projekts.

Ort: Verbindungsbrücken zwischen den beiden Gebäudeteilen

 

Die Ästhetik der Wissenschaft - Forschung und Kunst

Die moderne Physik bietet Einsicht in Nano-Welten, die nicht von künstlerischer Hand erschaffen sind, sondern quasi von der Natur selbst. Dennoch - oder gerade darum - sind sie von bezaubernder Schönheit und beeindrucken nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Ort: Gang neben Raum 0.3.25

 

Die Geschichte der Physik in Berlin

Welchen Stellenwert hatte die Physik in Berlin und wie hat sie sich entwickelt? Eine Reise durch die Jahrhunderte.

Ort: Trakt 3 (Hörsaalseite), Obergeschoss

Catering:

„Physikerstübchen“

Großer Grillstand mit Getränkeausschank. Gute Stimmung garantiert!

Ort: äußerer Lichthof

 

Speiseeisherstellung mit flüssigem Stickstoff

Gönnen Sie sich ein „Physiker-Eis“! Die Milch wird vor Ihren Augen mit flüssigem Stickstoff (-196°C) gekühlt. Besonders für Kinder immer ein besonderes „Highlight“!

Ort: Gangkreuzung zwischen Trakt 1 und 2 (Obergeschoss)

 

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MINToring
Sommeruni der Freien Universtität Berlin