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Raman Spektrometer

Unsere Arbeitsgruppe verfügt über zwei dreistufige Ramanspektrometer. Das Horiba Jobin-Yvon T64000 und das Dilor XY. Bei der Auswahl und Zusammenstellung der beiden Systeme wurde der Fokus auf die spektrale Flexibilität gerichtet. Die Verwendung von Dreifach-Monochromatoren, obwohl sie eine geringere Transmission aufweisen als z.b. Notchfilter, hat den Grund, daß die Notchfilter nur auf eine Wellenlänge beschränkt sind wo hingegen die dreistufige Konfiguration die Trennung von Anregungs- und Raman-Signal über einen großen Energiebereich gewährleisten.

Das T64000 verfügt über einen Coherent  MBR-110. Dieser Laser lässt sich kontinuerlich in einem Bereich von ca. 670-1070nm durchstimmen. Desweiteren steht ein Coherent MBD-200 Frequenzverdoppler zur Verfügung, mit dessen Hilfe die spektrale Bandbreite der Anregungsenergien zusätzlich vergrößert werden kann. Der Laser lässt sich dann zwischen 335nm und 535nm durchstimmen.

 

Das Dilor Raman-Spektrometer ist mit einem Innova Spectrum 70C Argon-Krypton Laser ausgestattet. Dieser besitzt mehrere diskrete Linien im Bereich zwischen 450nm und 650nm. Für Messungen bei tiefen Temperaturen steht ein Kryostat zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

Durch die Verwendung von durchstimmbaren Lasern können wir einen großen Spekralbereich abdecken und so Resonanzen in elektronischen und optischen Anregungen von Nanomaterialien wie z.B. Kohlenstoffnanoröhren, Nano-Drähte und Graphen ausnutzen. Diese Resonanzen verstärken einerseits die Raman-Signale und machen viele Phänomene überhaupt erst beobachtbar. Andererseits kann beispielsweise untersucht werden welche Schwingungen des Kristallgitters an eine bestimmte elektronische Anregung koppeln.