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News

Symposium Honours the Legacy of Renowned Biophysicist Mårten Wikström

Ville Kaila (SFB 1078 Mercator Fellow) is organising the symposium "Mechanisms of Primary Energy Transduction in Biology" on 26 April in Helsinki, Finland. Organised to commemorate Wikström's legacy, the symposium promises to provide participants with a comprehensive overview of the latest developments in the field. In honour of the late Mårten Wikström, the symposium "Mechanisms of Primary Energy Transduction in Biology" offers a dynamic programme showcasing cutting-edge research in the field: From deciphering energy transduction mechanisms to exploring its molecular complexitiy in different protein models, experts will gather to celebrate Wikström's contributions to the field. Ville Kaila (Professor of Biochemistry at Stockholm University and SFB 1078 Mercator Fellow) is organising the symposium on 26 April in Helsinki, Finland. He's a former student of Mårten Wikström and a long-time research colleague. Kaila's opening remarks will set the stage for discussions on primary energy transduction, followed by Sir John Walker from the University of Cambridge, who will provide a historical perspective on Wikström's impact on oxidative phosphorylation. Notable speakers include Joachim Heberle from the FU Berlin and speaker of the SFB 1078, who will talk about ion translocation in microbial rhodopsins.

20.04.2024

Dr. Kenichi Ataka wirbt Drittmittel für die Zusammenarbeit mit der Universität Kyoto ein

Die Finanzierung eines gemeinsamen Forschungsprojekts mit der Universität Kyoto, Japan, wurde offiziell bewilligt. Die Mittel stammen aus dem Projekt "Global Frontier and Interdisciplinary Research Core for Deepening Investigations and Promoting Collaboration in Chemistry-oriented Fields", das vom Institute for Chemical Research (ICR) der Universität Kyoto verwaltet wird. Die Mittel werden für die Förderung der Forschungszusammenarbeit mit Professor Takeshi Hasegawa und seinem Team verwendet. Professor Hasegawa ist bekannt für sein Eintreten für das Stratified Dipole Array (SDA)-Modell, das Einblick in die mesoskopische Natur perfluorierter Verbindungen gibt. Dieses Modell erklärt treffend unsere spektroskopischen Beobachtungen an fluorierten selbstorganisierten Monoschichten, ein wichtiger Aspekt unserer Beiträge zum Projekt C5 zum SFB 1349 "Fluor-Spezifische Wechselwirkungen: Grundlagen und Anwendungen". Durch diese Zusammenarbeit erwarten wir ein tieferes Verständnis unserer Forschungsergebnisse und ihrer Auswirkungen.

02.04.2024

Eindrücke aus Jerusalem: Ein Interview mit Joachim Heberle, der sich an der Hebrew University aufgehalten hat

Joachim Heberle war am 2. Oktober auf Einladung der Hebrew University, mit der die Freie Universität eine strategische Partnerschaft verbindet, nach Jerusalem gereist, um gemeinsam mit Forschenden dort eine Veranstaltung vorzubereiten. Während des Angriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober war er in Jerusalem und schildert die Situation, die er bis zur seiner Rückkehr mit einem Evakuierungsflug der Lufthansa am 13. Oktober erlebt hat. Link zum Interview: https://www.fu-berlin.de/campusleben/forschen/2023/231013-interview-heberle/index.html

15.10.2023

Fünf Manuskripte aus der Experimentellen Biophysik wurden im letzten Monat zur Publikation akzeptiert

Im vergangenen Monat konnte unsere Arbeitsgruppe nicht weniger als 5 Manuskripte zur Publikationsreife bringen. Davon sind zwei der Arbeiten bereits online verfügbar (Baserga et al., BBA, DOI: 10.1016/j.bbabio.2023.149000 und Aleksanyan et al., Adv. Sci., DOI: 10.1002/advs.202304336 ) während drei weitere angenommen worden sind und demnächst publiziert werden (Kozuch et al., Nature Rev. Meth. Primers, DOI: 10.1038/s43586-023-00253-8; Schubert et al., J. Phys. Chem. B, DOI: 10.1021/acs.jpcb.3c04100 ; Saliminasab et al., J. Phys. Chem. B, DOI: 10.1021/acs.jpcb.3c04032 ). In drei der Arbeiten profitieren wir von den ausgezeichneten Zusammenarbeiten innerhalb des SFB 1078 ( www.sfb1078.de ) sowie dem Exzellenz-Cluster UniSysCat ( www.unisyscat.de ).

03.09.2023

Franziska Lesche receives the “Physik-Studienpreis” of the „Physikalische Gesellschaft zu Berlin E.V.“ for her excellent Master studies and thesis

Franziska Lesche studied Physics in the Master programme of our department and performed her Master thesis with the title “Imaging and spectroscopy of microbial rhodopsins in lipic and cellular environments” in our group under the supervision of Dr. Jacek Kozuch. For her excellent performance, she was now awarded the “Physik-Studienpreis” of the „Physikalische Gesellschaft zu Berlin E.V.“. We congratulate Franziska for this well-deserved award.  Pictures of the award ceremony can be found using the following link https://pgzb.de/preise/physik-studienpreis .

13.08.2023

Alexander-von-Humboldt-Stipendiat Carlos Baiz hat einen Leitartikel über bewährte Praktiken der Autorenschaft veröffentlicht

Prof. Carlos Baiz, der die zweite Hälfte des letzten Jahres als Alexander-von-Humboldt-Stipendiat in unseren Labors verbracht hat, hat einen Leitartikel über bewährte Praktiken der Autorenschaft in der Biophysik veröffentlicht ( https://doi.org/10.1016/j.bpj.2023.03.009 ). Er erklärt, dass "[...] es notwendig ist, aktuelle Erwartungen an die Autorenschaft und bewährte Praktiken für Forscher einzuführen, um individuelle Beiträge zu bewerten und die Kriterien für die Autorenschaft klar zu definieren. Dieser Leitartikel bietet Leitlinien und Ressourcen, die Nachwuchswissenschaftlern helfen, sich im Prozess der Autorenschaft zurechtzufinden, potenzielle Probleme und Konflikte anzugehen und ethische Praktiken der Autorenschaft in der biophysikalischen Gemeinschaft zu fördern." Wir können dem nur zustimmen.

02.05.2023

Freie Universität Berlin setzt ihre naturwissenschaftliche Vortragsreihe am 3. Mai 2023, 18 Uhr, mit dem Thema „Membranproteine sind Nanomaschinen“ fort

Die öffentliche Reihe der „Dahlemer Wissenschaftsgespräche“ des Fachbereichs Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin wird am 3. Mai 2023 fortgesetzt. Bei dem Vortrag von Prof. Joachim Heberle und Dr. Sabine Oldemeyer und der anschließenden Diskussion geht es um das Thema „Membranproteine sind Nanomaschinen – Wie neue physikalische Methoden deren Funktionsmechanismus auf atomarer Ebene aufklären“. Dr. Sabine Oldemeyer betont, dass „die Symbiose der scheinbar entfernten Fächer Physik und Biochemie einzigartige Einblicke in die Welt der Membranproteine erlaubt“. Zusammen mit dem Sprecher des SFB 1078, Prof. Dr. Joachim Heberle, wird anhand einiger Beispiele gezeigt, wie man einen atomaren Einblick in die Struktur dieser faszinierenden Proteine und ihrer für die Funktion unerlässlichen Strukturänderungen gewinnen kann. Die „Dahlemer Wissenschaftsgespräche“ finden alle zwei Monate jeweils am ersten Mittwoch im Monat um 18 Uhr im Forschungsbau SupraFAB in der Altensteinstraße 23 a statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erwünscht unter: dahlemer.wissenschaftsgespraeche@suprafab.fu-berlin.de .

25.04.2023

Nature-Artikel über Huc veröffentlicht

Die kryo-elektronenmikroskopische Struktur der [NiFe]-Hydrogenase Huc wurde ermittelt und auf 1,52 Å Auflösung verfeinert. Huc ist ein hocheffizientes, O 2 -unempfindliches Enzym, das die Oxidation von atmosphärischem H2 mit der Reduktion des respiratorischen Elektronenüberträgers Menachinon verbindet. Huc nutzt enge hydrophobe Gaskanäle, um selektiv atmosphärisches H 2 zu binden und O 2 vom aktiven Zentrum fernzuhalten. Darüber hinaus modulieren 3 [3Fe-4S]-Cluster die Eigenschaften des Enzyms, so dass die Oxidation von atmosphärischem H 2 energetisch vorteilhaft ist. Die katalytischen Untereinheiten von Huc bilden einen 833 kDa schweren Komplex aus 8 Untereinheiten, gruppiert um einen membranassoziierten Stiel, der Menachinon über 94 Å transportiert und reduziert. Diese Ergebnisse liefern die mechanistische Grundlage für den biogeochemisch und ökologisch wichtigen Prozess der atmosphärischen H 2 -Oxidation, decken einen Modus der Energiekopplung auf, der vom weiträumigen Menachinon-Transport abhängt, und ebnen den Weg für die Entwicklung von Katalysatoren, die H 2 in der Umgebungsluft oxidieren.

14.03.2023

ChatGPT - Der Papagei im Netz

In einem Artikel der akutellen Tagesspiegel-Beilage der Freien Universität diskutieren Forschende über die weitreichenden gesellschaftlichen Implikationen der Software

20.02.2023

Sven Stripp in das Heisenberg-Programm der DFG aufgenommen

Ende 2022 hat Sven Stripp mit seiner Arbeitsgruppe die Freie Universität verlassen. Unterstützt durch das Heisenberg-Programm der DFG wird er seine Forschung von gasverarbeitenden Metallenzymen an einem anderen Ort weiterführen. Wir wünschen Sven für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute!

19.01.2023

DFG Projekt für AG Kozuch bewilligt – Einfluss von Elektrostatik auf der Proteinfehlfaltung an Membranen in neurodegenerativen Krankheiten

Die AG Kozuch wird innerhalb eines DFG-finanzierten Drittmittelprojektes erforschen, welchen Einfluss die Lipidmembran – insbesondere ihre elektrostatischen Eigenschaften – auf die Fehlfaltung von Proteinen in neurodegenerativen Krankheiten hat. Methodisch werden wir dafür oberflächenverstärkte (SEIRA) sowie nano-Infrarotspektroskopie (basierend auf Rasterkraftmikroskopie) in Kombination mit Membranmodellsystemen nutzen. Interessierte Kandidatinnen/en für eine Doktorarbeit innerhalb dieses Projektes können Dr. Jacek Kozuch ( jacek.kozuch@fu-berlin.de ) kontaktieren. Ausschreibung:  https://www.fu-berlin.de/universitaet/beruf-karriere/jobs/wiss/20_fb-physik/PH-KO5464-5.html

29.04.2022

Science paper on NmHR has been released

Chloride transport by microbial rhodopsins is an essential process for which molecular details—such as the mechanisms that convert light energy to drive ion pumping and ensure the unidirectionality of the transport—have remained elusive. We combined time-resolved serial crystallography with time-resolved spectroscopy and multiscale simulations to elucidate the molecular mechanism of a chloride pumping rhodopsin and the structural dynamics throughout the transport cycle. We traced transient anion binding sites, obtained evidence for how light energy is used in the pumping mechanism, and identified steric and electrostatic molecular gates ensuring unidirectional transport. An interaction with the π-electron system of the retinal supports transient chloride ion binding across a major bottleneck in the transport pathway. These results allow us to propose key mechanistic features enabling finely controlled chloride transport across the cell membrane in this light powered chloride ion pump. This work has been created in a collaboration between the SFB 1078 (C6 Schapiro and B3 Heberle), the ETH Zürich, and the PSI Villigen.

03.02.2022

DFG Projekt für AG Kozuch bewilligt – Verstehen von Antibiotikaresistenz und enzymatischer Katalyse durch Zusammenwirken von computergestützter und experimenteller Molekularer Biophysik

Die AG Kozuch wird innerhalb eines DFG-finanzierten Drittmittelprojektes erforschen, wie die Evolution von Antibiotikaresistenz mit physikalischen Kräften bzw. nicht-kovalenten Wechselwirkungen, die innerhalb von enzymatischen Katalysatoren herrschen, in Verbindung steht. Methodisch wird dafür ein kombinierter Ansatz aus computergestützter und experimenteller Schwingungsspektroskopie in definierten, externen elektrischen Feldern verwendet werden. Interessierte Kandidatinnen/en für eine Doktorarbeit innerhalb dieses Projektes können Dr. Jacek Kozuch ( jacek.kozuch@fu-berlin.de ) kontaktieren.

03.01.2022

Offener Hörsaal: Prof. Dr. Joachim Heberle - Vortrag "Verantwortung für die eigene Forschung"

Biophysiker und der Ombudsmann Prof. Dr. Joachim Heberle spricht bei einem öffentlichen Vortrag über die Verantwortung, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die eigene Forschung tragen. Hybrider Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Offener Hörsaal: Ambivalenz der Wissenschaften – Nutzen und Schaden"

25.11.2021

Der Moderator

Schwerpunktthema „Gute wissenschaftliche Praxis“: Physikprofessor Joachim Heberle übernimmt das Amt der Zentralen Ombudsperson an der Freien Universität Berlin

02.07.2021

Konfliktfrei Publizieren – Erfahrungen des „Ombudsman für die Wissenschaft“

Prof. Dr. Joachim Heberle, Mitglied im Ombudsgremium, und Dr. Hjördis Czesnick, Leiterin der Geschäftsstelle des Ombudsman für die Wissenschaft, berichten über typische Konflikte in natur- und lebenswissenschaftlichen Arbeitsgruppen, die im Zusammenhang mit der Publikation von Forschungsdaten aufkommen können. Im Vordergrund steht die Frage, wie Konflikte, z.B. auch Betreuungskonflikte, vermieden werden können.

20.05.2021

Wie entsteht ein Nervenimpuls?

Biophysikerinnen und Biophysiker lösen lichtinduzierte Strukturänderungen einer Natriumpumpe mit höchster zeitlicher und räumlicher Präzision auf

05.01.2021