Literatur, Anmerkungen

 (HSA FUB: Universitätsarchiv Freie Universität Berlin)

 

   [1] Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin; Mathematisch-Naturwissenschaftliche Reihe 5 (1983), 610
   [2] P. Debye, Die Naturwissenschaften 25 (1937), 257
   [3] Zu diesem in der Literatur ausführlich behandelten Thema s. z.B.: (a) W. Heisenberg, Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik, Geschichte eines Instituts;
Jahrbuch der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 1971, S. 46(b) S.A. Goudsmit, Alsos, Henry Schuman Inc., New York 1949(c) M. Walker, Die Uranmaschine, Mythos und Wirklichkeit der deutschen Atombombe, Siedler-Verlag, Berlin 1990(d) T. Powers, Heisenberg's War, the Secret History of the German Bomb; Little, Brown and Co, Boston 1993
   [4] I. Berndt, Aus der Geschichte des Physikalischen Instituts der Freien Universität Berlin, Vortrag auf dem Festcolloquium zum 60. Geburtstag von Professor Dr. Hans Lassen; Staatsbibliothek zu Berlin - Preussischer Kulturbesitz, Handschriftenabteilung, Nachlaß Hans Lassen. Auszug s. Anhang
   [5] Staatsbibliothek zu Berlin - Preussischer Kulturbesitz, Handschriftenabteilung, Nachlaß Hans Lassen.
   [6] Siehe HSA FUB: Math.-Nat. Fakultät / Dekanat, Akte "Phil. Fak., Math.-nat. Sparte, 1948-1949" (Auszüge)Protokoll des "Naturwissenschaftler-Treffens" am 29.12.1948; Protokoll der Sitzung des beratenden Ausschusses für das Studium der Mathematik und der Naturwissenschaftler an der Freien Universität Berlin am 15.1.1949. Diese Sitzungen wurden von dem Philosophen Prof. Hans Leisegang geleitet. Er hatte seinen Lehrstuhl für Philosophie an der Universität Jena in der NS-Zeit aus politischen Gründen verloren, danach ein Physik-Studium aufgenommen und mit der Promotion abgeschlossen. Nach dem Ende des Krieges wurde er wieder Professor in Jena, folgte aber nach der Gründung der Freien Universität dem Ruf auf das Ordinariat für Philosophie.
   [7] Siehe HSA FUB: Math.-Nat. Fakultät / (I.) Physikalisches Institut, Institutsakten "Bau und Haus, Experimentieranlage, 1949 ff."; Bd. I (Auszüge)Brief an Kurator Dr. v. Bergmann vom 2.9.1949 (Absender offensichtlich Prof. Lassen); Brief des Kurators an den Vorsitzenden des Kuratoriums Oberbürgermeister Ernst Reuter vom 25.3.1950; Brief Prof. Lassen an den Kurator vom 11.10.1950; Auftrag an Fa. Siemens & Halske vom 23.2.1951.
   [8] Lehrbuch der drahtlosen Nachrichtentechnik (Herausg. N.v. Korshenewsky und W.T. Runge); Bd II. Ausstrahlung, Ausbreitung und Aufnahme elektromagnetischer Wellen (bearbeitet von L. Bergmann und H. Lassen), Springer-Verlag Berlin 1940; S. 142 ff.Eine Neuauflage des Beitrags erschien 1956 in dem neu gefaßten Bd. II: Antennen und Ausbreitung (bearbeitet von K. Fränz und H. Lassen)
   [9] Veröffentlichungen aus dem I. Physikalischen Institut der Freien Universität Berlin 1952-1966 (5 Bände); Standort: FU Berlin, Bibliothek Fachbereich Physik PA 12/63
  [10] Diplomarbeiten und Dissertationen aus dem I. Physikalischen Institut der Freien Universität Berlin (Zusammenfassungen); Standort: FU Berlin, Bibliothek Fachbereich Physik PA 4/90
  [11] JohannesHoeft, später Doktorand und Assistent am Institut, zuletzt Professor am Fachbereich Physik, erinnert sich an die Anfangsphase (persönliche Mitteilung):

Kurz nachdem Prof. Honerjäger seinen Dienst als Extraordinarius aufgenommen hatte, fragte ich ihn bei einem Besuch in seinen späteren Diensträumen, ob ich bei ihm eine experimentelle Diplomarbeit machen könne. Unter anderem sagte er darauf: "Ich verfüge nicht einmal über den Stuhl, auf dem ich sitze."

Auf der Suche nach einem Arbeitsplatz und Thema für eine Diplomarbeit wurde mir später in Verbindung mit meiner häufigen Tätigkeit als Werkstudent in der AEG-Röhrenfabrik Berlin ein Kontakt zu Prof. Hosemann (Honorarprofessor der Technischen Universität Berlin) vermittelt. Diesen hatte zu der Zeit Prof. von Laue an das Fritz-Haber-Institut berufen. Dort habe ich dann in Kooperation mit und für die AEG-Röhrenfabrik in 1 ½ Jahren den Prototyp einer Punktfokus-Röntgenröhre entwickelt.

  [12] S. den Beitrag von R. Honerjäger in: G. Goubau (Herausg.), Elektronenmagnetische Wellenleiter und Hohlräume; Wiss. Verlagsges. m.b.H., Stuttgart 1955
  [13] Ein Exemplar der Denkschrift befindet sich im Fachbereich Physik, Akte "Gründung des Instituts für Kernforschung Berlin". Dort auch Berichte und Anträge der drei Physik-Institute zum Thema "Durchführung kernphysikalischer Arbeiten im ... Institut ...". Diese Papiere und entsprechende Papiere anderer Institutionen waren Anlagen der Denkschrift.Original im Landesarchiv Berlin, Rep. 14
  [14] Vorgeschichte und Entwicklung des Hahn-Meitner-Instituts sind ausführlich dargestellt bei B. Weiss, Großforschung in Berlin, Geschichte des Hahn-Meitner-Instituts, Campus Verlag, Frankfurt/New York 1994
  [15] W. Weidlich, Physikstudium an der Freien Universität Berlin in den Fünfziger Jahren, Vortrag im Kolloquium des Fachbereichs Physik am 27.10.1988; ein Exemplar in HSA FUB
  [16] Promotionsordnung für die Philosophische Fakultät, gemäß der Universitätssatzung genehmigt am 24.6.1949 durch den Magistrat von Groß-Berlin.HSA FUB: Phil. Fak./Dekanat, Akte "Promotions- u. Habil.-Ordnung, Satzungen anderer Fakultäten"
  [17] Neuordnung des Studiums der Physik und der Mathematik Dtsch. Wiss. Erziehg. Volksbildg. (Ministerialblatt des REM) 8 (1942), 319
  [18] Verhandlungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, 3.Reihe 22 (1941), 32
  [19] Vorgelegen hat dem Autor bisher nur ein vom Reichstudentenwerk herausgegebenes "Merkblatt für das Studium der Physik und Mathematik nach dem Erlaß des R Min. f. WEuV vom 7. August 1942", das offenbar aber alle wesentlichen Teile der Studien- und Prüfungsordnungen enthält. Das eingesehene Exemplar befindet sich im Universitätsarchiv und trägt das Siegel der Philosophischen Fakultät der Freien Universität Berlin, was vermuten läßt, daß es bei den Beratungen zur ersten Diplomprüfungsordnung vorgelegen hat.HSA FUB: Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Drucksachen, ca 1934 ff.
  [20] Die betreffende Behörde nannte sich Mitte 1950 noch "Magistrat von Gross-Berlin, Abteilung Volksbildung" (mit West-Berliner Anschrift), bald danach aber "Senator für Volksbildung - Hochschulamt - ".Siehe zu diesem Vorgang HSA FUB: Math.-Nat. Fak./Dekanat, Akte "Neue Diplomprüfungsordnung" 1949 ff. (Auszüge)
  [21] Ordnung der Prüfung für das Lehramt an Höheren Schulen im Deutschen Reich, Berlin 1940 (Erlaß des REM vom 30.1.1940), Dtsch. Wiss. Erziehg. Volksbildg. 6 (1940), 121
Ein Exemplar der Ordnung befindet sich an der FU in der Bereichsbibliothek Erziehungswissenschaften, Archiv LS 87/5715/2
  [22] Persönliche Mitteilung Dr. Henning Germer, ab 1957 Fachreferent für Mathematik und Physik am Wissenschaftlichen Landesprüfungsamt, von 1975 bis 1990 Präsident des Amtes
  [23] Dekan der Math.-Naturwiss. Fakultät W. Ulrich an Senator für Volksbildung Prof. Tiburtius, 19.6.1951HSA FUB: Math.-Nat.Fak./Dekanat, Akte "Staatsexamen", ca. 1951-1964 (Auszüge)
  [24] H. Lassen an den Dekan der Math.-Nat. Fakultät, 5.7.1951 Fundort wie [23]
  [25] Phys. Bl. 7 (1951), 121
  [26] Eine erneute Stellungnahme der Fachvertreter H. Lassen und G. Ludwig vom 21.2.1953, an der Dr. H. Lichte, Lehrbeauftragter und Lehrer an einer höheren Schule mitwirkte, nimmt zustimmend auf die "Richtlinien" der Westdeutschen Rektorenkonferenz Bezug.Fundort wie [23]. Bei der Akte befindet sich auch eine Abschrift der "Richtlinien" und ein Aufruf des Schulausschusses der Westdeutschen Rektorenkonferenz.
  [27] J.F. Tent, Freie Universität Berlin 1948-1988, Colloquium Verlag Berlin 1988; hier: S. 208 ff.
  [28] Siehe [27], S. 341 ff.
  [29] Freie Universität Berlin 1948-1973; Hochschule im Umbruch, Dokumentation FU, ausgewählt und dokumentiert von S. Lönnendonker und T. Fichter; herausgegeben von der Pressestelle der FU; Teil IV 1964-1967 (Die Krise), erschienen 1974; Teil V 1967-1969 (Gewalt und Gegengewalt), erschienen 1983
  [30] Siehe [27], S. 340 f und [29] Teil IV, S. 126 f und dort zitierte Dokumente
  [31] MATH. NAT, Informationen aus der Studentenvertretung Nr. 16, 19.12.1966; S.9 
  [32] Flugblatt Nov/Dez 1967, auch abgedruckt in [29] Teil V S. 263, Dok. 821. Das Flugblatt war ein Aufruf zu einer Urabstimmung, die im Zusammenhang mit den Wahlen zum 20. Konvent Anfang Dezember 1967 durchgeführt wurde. Bei einer Wahlbeteiligung von 70 % sprachen sich 53 % der Studierenden für die KU aus. Alledings gab es wahrscheinlich erhebliche Unterschiede von Fakultät zu Fakultät, wie die aufgeschlüsselten Ergebnisse der parallel durchgeführten Konventswahl vermuten lassen (s. unten, [35]).
  [33] Siehe [29] Teil V S. 247, Dok. 802
  [34] Siehe das Verzeichnis der Arbeitskreise in [29] Teil V S. 243, Dok. 799
  [35] Siehe Extrablatt MATH. NAT. (Herausg. Studentenvertretung der Math.-Nat. Fakultät) vom 10.12.1967 und den Artikel mit der Überschrift "Polarisierung" des SDS-Mitglieds und ehemaligen AStA-Vorsitzenden Wolfgang Lefèvre in FU-Spiegel Nr. 62, Januar 1968.
  [36] HSA FUB: Math.-Nat.Fak./Dekanat, Fak.-Sitzgs.-Protokolle; hier: Sitzg. am 13.7.1968, Top III.6
  [37] HSA FUB: Math.-Nat. Fak./Dekanat, Akte "Kritische Universität", 1967-69 (Auszug); hier: Brief vom 24.5.1968
  [38] MATH. NAT., Extrablatt des Sprechers; ohne Datum, ca.Dez. 68/Jan. 69. Dort auch ein Kommentar zur Wahl unter dem Titel "Schwanengesang des Parlamentarismus".

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