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Einstein Stiftung Berlin fördert ein Forschungsvorhaben der Quantenphysikerin Prof. Dr. Christiane Koch

Prof. Dr. Christiane Koch

Prof. Dr. Christiane Koch

Das Forschungsprojekt "Error Suppression, Correction, and Mitigation in Adiabatic Quantum Computation" wird mit rund 500 Tausend Euro in den nächsten drei Jahren von der Einstein Stiftung Berlin gefördert.

News vom 07.01.2026

Im Rahmen des Forschungsvorhabens wird die theoretische Physikerin Prof. Dr. Christiane Koch von der Freien Universität Berlin mit den Forschenden der Hebrew University of Jerusalem (HUJI) – Senior Lecturer Adi Pick und Professor Raam Uzdin – zusammenarbeiten.

Die Forschenden haben das Ziel vor Augen, das adiabatische Quantencomputing zuverlässiger zu machen. Bei diesem Verfahren entwickelt sich das Quantensystem kontinuierlich von einem Ausgangszustand hin zur optimalen Lösung eines komplexen Problems, wie es in Physik, Finanzen oder Logistik vorkommt.

Im Gegensatz zum digitalen Quantencomputing, bei dem die Quantenbits in klar abgegrenzten Einzelschritten gekoppelt werden, erfolgt die Veränderung beim adiabatischen Verfahren gleichmäßig und fließend. Um einen echten Quantenvorteil zu erreichen – also Rechenleistungen, die klassische Computer nicht liefern können – müssen Fehler im System erkannt und korrigiert werden. Bisher konzentrierte sich die Forschung auf digitales Quantencomputing. Das Projekt entwickelt nun Fehlerkorrektur- und Fehlervermeidungsstrategien, die speziell auf die analogen Verfahren zugeschnitten sind.

Pressemitteilung

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Schlagwörter

  • adiabatic Quantum Computation
  • Einstein Stiftung
  • Error Suppression
  • Förderung
  • Quantenphysik
  • Quantum Computing