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Zwei neue Nachwuchsgruppen für theoretische Physik: Dr. Alexander Jahn und Dr. Maxim Breitkreiz

Zwei neue Theorie-Gruppen am Fachbereich Physik

Zwei neue Theorie-Gruppen am Fachbereich Physik

Dr. Alexander Jahn

Dr. Alexander Jahn

Dr. Maxim Breitkreiz

Dr. Maxim Breitkreiz

Wir begrüßen zwei Nachwuchsgruppen am Fachbereich Physik: Die Arbeitsgruppe „Quanteninformation und holografische Dualitäten“ von Dr. Alexander Jahn wird im Rahmen der Einstein Research Unit “Perspectives of a Quantum Digital Transformation“ von der Einstein Stiftung gefördert. Die Arbeitsgruppe „Mikroskopische und Nanoskopische Physik Topologischer Metalle“ von Dr. Maxim Breitkreiz wird vom Emmy Noether-Programm gefördert.

News vom 10.05.2023

AG Jahn - ERU-Nachwuchsgruppe

Alexander Jahn studierte Physik in Berlin an der Freien Universität und der Humboldt-Universität. Seine Promotion absolvierte er in der Quantenphysik bei Prof. Dr. Jens Eisert an der Freien Universität Berlin. Seine Studien- und Promotionszeit verbrachte Alexander Jahn dank mehrerer Stipendien (DAAD, Fulbright, PROMOS) teilweise an den Universitäten in den USA, Japan und Südkorea.

Direkt nach seiner Promotion im Februar 2021 arbeitete Dr. Alexander Jahn am California Institute of Technology in den USA. Ende 2022 kehrte er nach Berlin zurück, um im Rahmen der Einstein Research Unit „Perspectives of a Quantum Digital Transformation“ als Nachwuchsgruppenleiter an seiner Alma Mater weiterzuforschen.

Die AG Jahn untersucht an der Freien Universität Berlin holographische Dualitäten zwischen Gravitations- und Quantentheorien mithilfe des Werkzeugs diskreter Quantensysteme. Der Fokus liegt insbesondere auf Tensornetzwerken und der Entwicklung konkreter Modelle an der Schnittstelle zwischen (Quanten-)Gravitation, Quantenfehlerkorrektur und Vielteilchenphysik.

Gefördert wird die Nachwuchsgruppe von der Einstein Stiftung Berlin und der Berlin University Alliance.

AG Jahn

AG Breitkreiz – Emmy Noether-Nachwuchsgruppe

Maxim Breitkreiz studierte Physik an der Freien Universität Berlin und erhielt seinen Doktor in theoretischer Physik an der Technischen Universität Dresden. Daraufhin arbeitete er zwei Jahre lang an der Universiteit Leiden in den Niederlanden. 2018 kehrte Dr. Maxim Breitkreiz an die Alma Mater zurück, um sich der Forschungsarbeit des Dahlem Center für komplexe Quantensysteme und des Sonderforschungsbereiches 183 „Entangled States of Matter“ anzuschließen.

Seit März 2023 baut Dr. Maxim Breitkreiz seine Nachwuchsgruppe auf, die durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Emmy Noether-Programms für 6 Jahre gefördert wird. Das Forschungsgebiet der AG Breitkreiz liegt im Überschneidungsbereich der Festkörper- und Elementarteilchenphysik. Speziell untersucht die Gruppe den Effekt der Quantenanomalien, welche in Nanostrukturen neuartiger Materiezustände, den sog. topologischen Metallen, entstehen. Die Erforschung der Quantenanomalien verspricht Erkenntnisse über fundamentale Gesetzmäßigkeiten der Natur und gleichzeitig eröffnet sie den Zugang zur Materie mit ungewöhnlicher Funktionalität.

AG Breitkreiz

Wir wünschen beiden Nachwuchsgruppen viel Erfolg!  

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Schlagwörter

  • Alexander Jahn
  • Dahlem Center of Complex Quantum Systems
  • Elementarteilchenphysik
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  • ERU
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