Wir öffnen wieder unsere Türen für ein breites Publikum und laden alle Wissenschaftsinteressierten in unsere Hörsäle und Labore ein. Wir bieten ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein und gewähren Einblicke in unsere Arbeit, Forschung und Lehre.
Wir möchten nicht nur unsere Forschungsfelder vorstellen, sondern auch aufzeigen, warum naturwissenschaftliche Forschung für zahlreiche neue Anwendungsbereiche – Energietechnik, Klimaforschung, medizinische Anwendungen oder Nanotechnologie – impulsgebend ist.
Erwachsene, Kinder und Jugendliche erleben eine Physik-Show, verblüffende Experimente und einen Science Slam. Sie können in unsere Labore schnuppern und inspirierende Gespräche mit Forschenden führen.
Einige Stunden vor dem Programmstart der Langen Nacht der Wissenschaften bieten wir Studieninteressierten Infovorträge über das Studium der Physik sowie Begegnungen mit Physikstudierenden.
Am 6. Juni 2026
- zwischen 16 und 18 Uhr für Bachelorinteressierte
- zwischen 18 und 20 Uhr für Masterinteressierte
Alle Studieninteressierten erhalten freien Zutritt zum Programm der Langen Nacht der Wissenschaften.

Physik so spannend und lustig, wie ihr es noch nie erlebt habt!
In unserem Science Slam präsentieren Wissenschaftler*innen ihr Forschungsthema mit Charme und Witz. Sie kommen direkt vom Computerbildschirm oder dem Labor auf die Bühne, um euch zu faszinieren. Wer überzeugt am meisten, wer gewinnt euer Herz? Denn: Ihr entscheidet, wer gewinnt!
Organisation / Moderation: Dr. Daniel Reich
Ort: großer Hörsaal (Raum 0.3.12)
Viele Phänomene in der Natur laufen extrem schnell ab, wie einige chemische Reaktionen oder Verlustprozesse in Solarzellen. In diesem Vortrag werden wir entdecken, wie diese schnellen Ereignisse mit gepulsten Lasern in Echtzeit untersucht werden können.
Referentin: Prof. Helene Seiler
Aerosole sind mikroskopisch kleine Tröpfchen, die beim Sprechen und Singen produziert werden und in feuchter Luft auch spontan entstehen. Da kleine Aerosole sehr lange in der Luft schweben und weite Distanzen überwinden, können sie Infektionen übertragen. Außerdem werden sie von Insekten zur Kommunikation benutzt. In diesem Vortrag werden diese Mechanismen aus physikalischer Sicht erklärt und illustriert.
Referent: Prof. Dr. Roland Netz
Ort: großer Hörsaal (Raum 0.3.12)
Normalerweise hat ein Elektron eine messbare Masse. Unter bestimmten Umständen kann es diese aber verlieren, was dann zu so genannten Quantenanomalien führt. Diese lassen sich beispielsweise nutzen, um hochpräzise Messungen von Naturkonstanten durchzuführen. Außerdem eröffnen sie neue Anwendungen in der Hochleistungselektronik.
Referent: Dr. Maxim Breitkreiz
Ort: großer Hörsaal (Raum 0.3.12)

Eine interaktive Physik-Show von und mit Schülerinnen und Schülern des Georg-Herwegh-Gymnasiums: Hier können Sie Physik einmal anders erleben! Spannende Experimente - magisch, witzig und clever...
Ort: MediaLab (Raum 1.3.43/47)
Die Zahl der Plätze ist leider begrenzt.Vorführung 1: um 18 Uhr
Vorführung 2: um 20 Uhr
Vorführung 3: um 22 Uhr
Als Lehrkraft ist man immer wieder mit der Situation konfrontiert, dass die Alltagsvorstellungen der Schüler*innen den Erkenntnissen der Physik und insbesondere den experimentellen Ergebnissen widersprechen. Wir stellen Sie auf die Probe: Zunächst werden die eigenen Vorstellungen formuliert – dann wird getestet, ob diese dem Experiment standhalten.
Ort: Seminarraum E1 (1.1.26)
Professor Obskur forscht an Dunkler Materie und scheint ihr Geheimnis entdeckt zu haben. Jetzt ist er aber plötzlich verschwunden. Schafft Ihr es, unter Zeitdruck Zugang zu seinen Aufzeichnungen zu bekommen?
Begrenzte Platzzahl!Ort: Seminarraum T1 (1.3.21)
Zeit: alle 30 Minuten zwischen 19 und 21 Uhr
Projekt von Dr. Falk Ebert (PhysLab)
Erleben Sie, wie Gegenstände mit Metall beschichtet werden. Aluminium wird mit Argon-Ionen beschossen, wodurch sich kleine Partikel ablösen, welche sich auf einem bereitgestellten Gegenstand absetzen können. Gerne dürfen Sie eine kleine Münze o. ä. mitbringen, welche wir für Sie beschichten.
Ort: Außenbereich vor dem Gebäude
Zeit: 18 bis 22 Uhr
Sprechen Personen in einem Raum, nehmen die Fensterscheiben den Schall teilweise auf und schwingen dadurch mit. Diese Schwingungen lassen sich mit Hilfe von Lasern messen. So kann man nicht nur Schallwellen sichtbar machen, sondern auch mechanische Materialeigenschaften bestimmen. Mit ähnlichen Verfahren lassen sich sogar Gravitationswellen nachweisen.
Ort: Obergeschoss Trakt 3
Anhand kleiner Exkurse zum Thema Zufall werden unsere Forschungsthemen über die Theorie der Kinetik biologischer Soft-Matter-Systeme nähergebracht. Neben Experimenten zu Wahrscheinlichkeitsverteilungen bieten wir interaktive Virtual-Reality-Experimente zu Zufallsbewegungen am Beispiel der Diffusion von Molekülen an.
Ort: Obergeschoss Trakt 3
StickstoffWenn ein eigentlich prall gefüllter Luftballon plötzlich schlaff in sich zusammenfällt, wenn eine LED ihre Farbe wechselt, Bewegungen wie in Zeitlupe ablaufen und weiche Dinge plötzlich hart und brüchig werden – dann hat man es mit der Welt der tiefen Temperaturen zu tun...
Ort: Kreuzung im Erdgeschoss zwischen Trakt 3 und 4
Der menschliche Körper produziert eine große Anzahl an organischen, im Blut löslichen Substanzen, die in der Ausatemluft nachweisbar sind. Ebenso können bestimmte Lebensmittel nachgewiesen werden. Wir erklären Ihnen, wie wir diese Stoffe mit modernen Analyseverfahren wie beispielsweise PTR-Massenspektrometrie detektieren und wozu das gut ist.
Experimente halbstündlich von 18:30 Uhr bis 22:30 Uhr
Ort: zwischen den Räumen 0.1.16 und 0.1.15
Wir transferieren gemeinsam einen sehr dünnen Kristall (→ „2D-Material“), was ca. 20 Minuten dauert. Das Experiment wird jeweils von einer Gruppe aus 5 bis 6 Personen durchgeführt.
Ort: Raum 1.1.46
Zeit: 19 bis 21 Uhr
AG Reich: Katayoun Gharagozloo-Hubmann
Spezielle metallorganische Gerüstverbindungen haben die Fähigkeit, bestimmte Stoffe (beispielsweise CO2) schnell und effizient zu binden und anschließend gezielt (z. B. bei Bestrahlung mit Mikrowellen) wieder freizusetzen. Damit hätte man die Möglichkeit, CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen. Bei uns können Sie diese Vorgänge live erleben!
Experimente halbstündlich von 18:30 Uhr bis 22:30 Uhr
Ort: zwischen den Räumen 0.1.16 und 0.1.15
Fluoreszenz ist der Prozess, bei dem ein Material Licht mit hoher Energie – z. B. UV-Licht – absorbiert und Licht mit niedrigerer Energie – oft sichtbares Licht – aussendet. Wir werden einige unerwartete fluoreszierende Gegenstände des täglichen Lebens entdecken. Wussten Sie zum Beispiel, dass Spinat rotes Licht aussenden kann? Warum, erfahren Sie bei uns.
Ort: Vor der Brücke, 1. Stock Trakt 3
This scientific demonstration illuminates the fascinating properties of light, particularly its composition, polarization and interaction with matter. Remarkably, this can be achieved using a common household substance - sugar water. What is polarization? Why does sugar water twist light in a preferred direction? Why depends this on the color of light?
Ort: Obergeschoss, Trakt 1 vor der Brücke
AG Seiler, Trideep Kawde
Where do the bacteria in our everyday environment come from, and how do we make them visible? Visitors can imprint a fingertip or a clean everyday object (e.g., phone case, bracelet) on a prepared agar plate. We explain sterile working principles, why colonies form, and what can (and cannot) be concluded from colony appearance. We will show several plates prepared in advance so visitors can immediately see different colony patterns and colors.
Ort: Erdgeschoss, Gang zwischen Trakt 3 und 4
In der Physik gab und gibt es mehr Frauen als Sie vielleicht vermuten. Testen Sie Ihr Wissen mit einer Auswahl an Quizzen rund um Frauen in der Physik und rund um die Astronomie. Für alle Altersgruppen ist etwas dabei – zu gewinnen gibt es auch etwas!
Das Quiz findet kontinuierlich zwischen 18 und 22 Uhr statt, Dauer: ca. 5 Minuten.
Raum: Kreuzung vor Seminarraum E1
Die studentische Fachschaftsinitiative FSI bietet frisch gebackene Waffeln an. Dabei könnt ihr auch gerne mit uns über das Physikstudium und die Physik schwa(f)feln.
Ort: Raum 0.3.04 bzw. Verkauf im Lichthof an der Arnimallee 14

Finden Sie heraus, wie Festplatten Information speichern, was es für neue Konzepte für die magnetische Datenspeicherung gibt und welche Rolle atomar dünne magnetische Schichten dabei spielen. Beobachten Sie, wie man diese im Ultrahochvakuum mit Hilfe von Laserstrahlen erforschen und ihre magnetischen Eigenschaften verbessern kann.
Die Führungen findet teilweise auf Englisch statt.
Ort: Raum 1.2.30
Viele Bausteine unserer Materie haben ein magnetisches Moment oder können mit diesem via "Spinmarkierung" ausgestattet werden, sodass sie mit Magnetfeldern wechselwirken. Wir zeigen Ihnen, wie wir mit Hilfe von Mikrowellen und starken Magnetfeldern verschiedenste Materialien und Proteine untersuchen, um deren Funktion auf molekularer Ebene zu verstehen.
Ort: 0.4.42
Ein Trick aus der modernen Physik erlaubt uns, einzelne Atome zu „sehen“: Ein Rastertunnelmikroskop ertastet die Atome mittels einer feinen Metallspitze und setzt diese Informationen in Bilder um. Außerdem können wir einzelne Atome gezielt bewegen und mit ihnen Nanostrukturen bauen, die völlig neue technische Anwendungen eröffnen.
Ort: Raum 0.3.16
Sonderforschungsbereiche (SFB), Exzellenzcluster (EXC) und Transregionale Forschungszentren (TRR) sind hochschulübergreifende Forschungsverbünde, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär zusammenarbeiten. Mehr zur Verbundforschung
Ort: u. a. Seminarraum E2 (1.1.53) und Erdgeschoss zwischen Trakt 3 und 4
Die Sprecherin Prof. Dr. Katharina Franke erklärt die Forschungsziele des Exzellenzclusters "Center for Chiral Electronics"
Was haben Hände, Schrauben und moderne Technologien gemeinsam? Ihre Chiralität! Ein Objekt heißt chiral, wenn es nicht mit dem eigenen Spiegelbild übereinstimmt. Chirale Materialien leiten elektrischen Strom unterschiedlich, je nachdem, in welche Richtung der Spin der Elektronen zeigt. Wir zeigen, wo Chiralität auftritt und stellen Ideen vor, welche Möglichkeiten chirale Materialien für die Elektronik der Zukunft bietet.
Ort: Erdgeschoss zwischen Trakt 3 und 4
Wir befassen uns mit der Frage, was die Farbe eines Materials ausmacht: Ist es das Material selbst oder seine Größe/Form? Hat Gold immer die wohlbekannte gelbliche Farbe und den typischen metallischen Glanz oder ist seine Farbe veränderlich? Außerdem demonstrieren wir, dass ultradünne Monolagen aus Molekülen sehr hell leuchten können.
Ort: Raum 1.1.46
Spintronik bezeichnet eine neue Form der Informationsverarbeitung, die nicht auf der Ladung, sondern dem magnetischen Moment („Spin“) von Elektronen basiert.
Der Sonderforschungsbereich/TRR 227 "Ultrafast Spin Dynamics" untersucht dazu die physikalischen Grundlagen auf kürzesten Zeitskalen, wie wir Ihnen in Demonstrationsexperimenten zeigen.
Ort: Seminarraum E2 (1.1.53)